Warum Laufen?

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Warum Laufen? 2015-02-16T12:33:39+00:00

Als ich 1990 nach einem gesundheitlichen Zusammenbruch zum Laufen kam, hat dies mein Leben von Grund auf verändert.

Aus dem fast 90 kg schweren Halbinvaliden, für den 4 Treppenstufen eine ernsthafte körperliche Herausforderung darstellten, der seinen Körper bestenfalls ignorierte, sich nur unwillig an die frische Luft zerren ließ, und der im Frühling und Sommer unter sehr starkem Heuschnupfen zu leiden hatte, wurde ein gertenschlanker (70 kg auf 178 cm), austrainierter Marathonläufer mit einer ausgezeichneten Kondition.

Jeden Tag mindestens eine Stunde im Freien, so gut wie keinen Heuschnupfen mehr, dazu ein völlig neues Körperbewußtsein, das waren die durchaus willkommenen „Seiteneffekte“.

Hätte ich vorher gewußt, welchen Zugewinn an Lebensqualität eine Stunde täglichen Trainings bedeuten, ich hätte Jahrzehnte früher mit dem Laufen begonnen.

Habbich kein Zeit nich füa!

Die oft geäußerte Meinung: „Ich hätte gar nicht die Zeit, täglich eine Stunde zu laufen!“ ist natürlich, Hand aufs Herz, dummes Zeug.

Wir haben täglich 24 Stunden Zeit, mehr als genug, um eine einzige dieser Stunden zu laufen – es kommt nur darauf an, die Prioritäten richtig zu setzen.

Die eine Stunde rechtfertigt sich jedenfalls allein schon durch den enormen Zugewinn an körperlicher Fitneß.

Der deutsche Durchschnitts-Michel verbringt im Schnitt (!) pro Tag (!!) über zwei Stunden (!!!) vor dem Fernseher.

Aber den Durchschnitts-Michel gibt es ja nicht – ich jedenfalls kenne praktisch niemanden, der fernsieht. Jedenfalls keinen der es zugibt.

Legen Sie sich einmal selbst gegenüber ehrlich Rechenschaft darüber ab, wie Sie -im Durchschnitt!- Ihre Freizeit verbringen.

Ehrlichkeit vorausgesetzt führt dies oft zu sehr überraschenden Erkenntnissen. Wer wirklich will, der findet Zeit zum Laufen.